Region Norte

Diese Region schließt die Provinzen Jujuy, Salta, Tucuman und Catamarca ein. Sie überwältigt durch die über 3000m hohe Puna, durchzogen von breiten Flussbetten. Dort findet man in der scheinbar zivilisationslosen Weite die Ruinen alter und vergessener Kulturen und kleinste Ansiedlungen aus Tongebäuden und einer kleinen Kapelle, die sich kaum von der Umgebung abheben. Es ist eine bewegende Einsamkeit, die nur von einigen wilden Lamas und Vikunjas unterbrochen wird. Die Lebensart der Menschen scheint hier unberührt von der heutigen Zeit.

Der Nordwesten Argentiniens bietet die reichsten Kontraste und ist damit vor allem im Winter eins der beliebtesten Reiseziele des Landes. Sie bietet auf geringer Fläche viele Landschaften zwischen Urwald und Wüste. Die immense Andenkette mit ihrer bunten Farbenvielfalt und die weiten grünen Täler, die mit ihrem Mikroklima eine unerwartete subtropische Pflanzenvielfalt bieten. Riesige trockene Flächen auf den Hochebenen und die Magie der vergessenen Dörfer mit ihren zahlreichen jahrhundertealten Traditionen die mehr an Bolivien und Chile als an den Rest Argentiniens erinnern.

Im andinischen System ist diese Region sehr komplex mit seiner großen Formenvielfalt, seinen Höhen und Klimazonen. Die Hochebenen der Puna in Jujuy mit ihren Höhen über 3000 m, die Berggegend um Salta mit ihren eindrucksvollen Gipfeln der Anden und Voranden und die dazwischen liegenden Täler mit subtropischer Vegetation, die grünen Berge und Täler in Tucumán bis zu den tropischen Gegenden von Santiago del Estero bieten dem Reisenden eine besondere Natur- und Landschaftsvielfalt.